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News ab 2011

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Indianer - Geschichte

Wir sind ein Teil dieser Erde !

Was der Welt und auch uns selber verloren ging, als die Kulturen der Indianerstämme zerstört wurden, beginnen wir erst jetzt zu ahnen. Während wir Menschen uns als "Herr der Schöpfung" sehen - berechtigt, die Natur zu unterwerfen - fülht sich der Indianer als Teil dieser Erde. Für Ihn lebt die ganze Schöpfung.

Deshalb ist das Verhältnis des Indianers zur übrigen Schöpfung von einem Respekt bestimmt, den wir nicht besitzen!

Lasst euer Herz berühren:

Die alten Dakota waren weise. Sie wussten, dass das Herz eines Menschen, der sich der Natur entfremdet, hart wird; sie wussten, dass mangelnde Ehrfurcht vor allem Lebendigem und allem, was da wächst, bald auch die Ehrfurcht vor dem Menschen absterben lässt. Deshalb war der Einfluss der Natur, die den jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteilt ihrer Erziehung.

(Luther Standing Bear, Lakota)

Wenn Du dein Herz nicht Hart werden lässt, wenn du deinen Mitmenschen kleine Freundlichkeiten erweist, werden sie dir mit Zuneigung antworten. Sie werden dir freundliche Gedanken schenken. Je mehr Menschen du hilfst, desto mehr dieser guten Gedanken werden auf dich gerichtet sein. Dass Menschen dir wohlgesinnt sind, ist mehr wert als Reichtum.

(Henry Old Coyote)

Woher wüssten wir, wie wir leben sollten, wenn wir nicht an etwas glaubten, das größer ist als wir? Wer würde uns lehren zu leben? Wer sagt dem Baum, wann die Zeit kommt, seine Blätter auszutreiben? Wer sagt diesen Drosseln da, dass es warm geworden ist und sie wieder nach Norden fliegen können? Vögel und Bäume hören auf etwas, das weiser ist als sie. Von sich aus würden sie es niemals wissen.

Oft sitze ich allein in der Wüste und schaue die Lilien an und all die hübschen kleinen rosa Blüten und frage mich: "Wer hat euch gesagt, dass es Frühling ist und ihr blühen sollt?" Ich denke und denke nach, und immer komme ich auf die selbe Antwort: Das, was größer ist als wir, lehrt alle Lebewesen, was sie tun sollen. Wir sind wie die Blumen. Wir leben und wir sterben, und aus uns selbst heraus wissen wir nichts. Aber das, was größer ist als wir, lehrt uns - lehrt uns, wie wir leben sollen.

(Chiparopai, Yuma-Indianerin)

 

Vieles ist töricht an eurer sogenannten Zivilisation. Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld nach, bis ihr so viel habt, dass ihr gar nicht lang genug leben könnt, um es auszugeben. Ihr plündert Wälder, den Boden, ihr verschwendet natürliche Brennstoffe, als käme nach euch keine Generation mehr, die all dies ebenfalls braucht. Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt, während ihr immer größere Bomben baut, um jene Welt, die ihr jetzt habt, zu zerstören.

(Tatanga Mani)

 

Dieser Tag ist vorüber

Wenn der Tag vorüber ist, denke ich an alles, was ich getan habe.

Habe ich den Tag vergeudet, oder habe ich etwas erreicht?

Habe ich mir einen neuen Freund gemacht, oder einen Feind?

War ich wütend auf alle, oder war ich freundlich?

Was ich auch getan habe, es ist vorbei.

Während ich schlafe, bringt die Welt einen neuen strahlenden Tag hervor, den ich gebrauchen kann, oder vergeuden, oder was immer ich will.

Heute abend nehme ich mir vor:

Ich werde gut sein, ich werde freundlich sein, ich werd etwas tun, was wert ist, getan zu werden

(Calvin O. John)